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No world order (2015 – 2019)

No World Order (2015 - 2019)

Handeln gegen Verschwörungsideologien

Das Projekt No world order wurde von 2015 bis 2019 durchgeführt und endete mit Ablauf der Förderung.

 

Das Projekt No World Order. Handeln gegen Verschwörungsideologien wurde ins Leben gerufen, um die Zivilgesellschaft über die Gefahren aufzuklären, die von Verschwörungsideologien ausgehen und Gegenstrategien aufzuzeigen. Das Besondere an No World Order war seine Expertise zum Verhältnis von Verschwörungsideologien und Antisemitismus. Das Projekt richtete sich an Multiplikator*innen aus der Politik, dem Bereich schulischer und außerschulischer Bildung, Mitarbeitende von Beratungsstellen und NGOs sowie Fachpersonen des Forschungsfeldes Conspiracy Theory Studies. Als eines der ersten Projekte hat No World Order das Themenfeld „Verschwörungstheorien“ konstant bearbeitet.

Darum brauchte es No World Order

Verschwörungsideologien gehören zu den Risiken und Nebenwirkungen moderner Gesellschaften. Sie scheinen die verwirrende Welt, mit all ihren Widersprüchen zu ordnen, indem sie komplexe Fragen ausschließlich in Kategorien von Gut/Böse, Freund/Feind, Richtig/Falsch beantworten. Sie wirken besonders anziehend auf Menschen, die auf der Suche nach eindeutigen Identitätsangeboten sind.  

Leider funktionieren diese Angebote fast immer durch die Abwertung anderer. Zudem sind Verschwörungsideolog*innen stets auf der Suche nach jenen, die sie für alles verantwortlich machen wollen, was ihnen an der Welt falsch vorkommt. Dabei greifen sie auf antisemitische und antidemokratische Deutungen zurück, die mit dem klassischen Rechtsextremismus ideologisch viel gemeinsam haben bzw. für rechtsextreme Inhalte sehr anschlussfähig sind.

Das Projekt reagierte auf die erstarkende Popularität verschwörungsideologischer und antisemitischer Äußerungen. Um Handlungsoptionen zu vermitteln, wurde kostenloses Bildungsmaterial erstellt, Vorträge gehalten und Multiplikator*innen durch Workshops im Umgang mit dem Themenbereich geschult – insbesondere was den, häufig unterrepräsentierten, Zusammenhang zwischen Verschwörungsideologie und Antisemitismus angeht.

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