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Firewall – Hass im Netz begegnen (2021-2023)

firewall – Hass im Netz begegnen (2021-2023)

Eine Person mit einem gelben Hoodie steht seitlich vor einem dunkelblauen Hintergrund und hat die Hände vor dem Mund als eine Art Sprachrohr gefaltet. Im Hintergrund sind pinke Herzsymbole zu erkennen.

Hass im Netz begegnen

Das Projekt Firewall wurde von 2021 bis 2023 durch das Bundesministerium der Justiz ermöglicht, mit Ablauf der Förderung endete das Projekt.

 

Das Internet und die sozialen Medien bieten viele Vorteile, die wir im Alltag für uns nutzbar machen, aber uns begegnen dort auch Diskriminierung, Hasskommentare, Desinformation, Verschwörungserzählungen - und das tagtäglich. Dies ist zu einem echten Problem für unsere Demokratie geworden. Insbesondere junge Menschen sind einem hohen Maß an Hate Speech ausgesetzt. Doch was tun? Wie sieht digitale Zivilcourage aus? Wie können wir eine demokratische Debattenkultur im Internet besser gestalten?

 

Firewall setzte hasserfüllten, menschenfeindlichen und verschwörungsideologischen Inhalten etwas entgegen: eine Firewall gegen den Hass im Netz. Dafür bauten wir ein bundesweites Netzwerk an Trainer*innen auf und boten interaktive praktisch orientierte Workshops an. Diese befähigten junge Menschen, Lehr- und Fachkräfte, Hass im Netz zu erkennen und den digitalen Raum proaktiv mit Gegenrede und positiven Erzählungen zu gestalten.

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Weitere Informationen

Darum ging es bei firewall

Unsere Gesellschaft wird durch antidemokratische und menschenfeindliche Haltungen besonders herausgefordert. Online nehmen Diskriminierung und Hassrede dramatische Ausmaße an. Und die digitale Gewalt hat krasse Folgen: Immer mehr Menschen ziehen sich aus Diskussionen zurück, um nicht länger Aggressivität, Gewaltandrohungen und Hass ausgesetzt zu sein. Auch im digitalen Raum ist also Zivilcourage und Engagement gefragt.

Viele Menschen wollen dem Hass etwas entgegensetzen, sind sich aber oft unsicher, wie sie hasserfüllte Beiträge melden, löschen oder kommentieren können. Kurzum, wie digitale Zivilcourage funktionieren kann. Bereits vorhandene Handlungsoptionen müssen erst als richtige und konkrete Gegenstrategien wahrgenommen und geübt werden. Wir müssen lernen, mit hasserfüllten, menschenfeindlichen und verschwörerischen ideologischen Inhalten im Internet umzugehen, und den virtuellen Raum aktiv mit Gegenrede und demokratischen Erzählungen zu gestalten.

Firewall bot Workshops und Fortbildungen an, um genau diese Zivilcourage und demokratische Debattenkultur im digitalen Raum zu üben und zu fördern. Dafür bauten wir ein bundesweites Trainer:innen-Netzwerk auf und boten Workshops an, in denen junge Menschen, Lehr- und Fachkräfte konkrete Handlungsstrategien für den Umgang mit Abwertung, Hass und Diskriminierung im Internet kennenlernten.

Unser Bildungsmaterial

education, free, open source

News

Firewall_HP

Bundesweites Netzwerk gegen Hass im Netz bricht weg: Folgenschwere Kürzungen bei Demokratieprojekten durch das Justizministerium

Die Haushaltskürzungen der Bundesregierung treffen die Demokratiearbeit gegen Hass im Netz. Das Bundesministerium der Justiz teilte mit, dass es das Projekt “Firewall” der Amadeu Antonio Stiftung ab 2024 nicht mehr fördert. Das Projekt baute seit 2021 ein erfolgreiches bundesweites Trainer-Netzwerk zur Auseinandersetzung mit Hass im Netz auf und wurde mit rund 260.000 Euro jährlich gefördert.

20.07.2023

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