Mut gegen rechte Gewalt
Die Aktion ermutigt zu mehr Zivilcourage und leistet Initiativen unbürokratische Hilfe gegen Rechtsextremismus
Die Kunst und ihre Debatten sind ein zentraler Indikator für den Zustand der demokratischen Kultur. Mit der zunehmenden Ausformung rechtsradikaler Bewegungen in Europa geraten auch die die Kunst und die Kultur unter Druck. Gleichzeitig beobachten wir auch dort vermehrt antimoderne und kulturpessimistische Haltungen. Daraus ergibt sich die direkte Verantwortung des Kunstfelds, die eigenen Argumente und Bilder zu prüfen, damit keine Lücken entstehen, die durch Antisemitismus und Rassismus gefüllt werden können.
Das Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst ist ein Ort für künstlerische Kulturkritik. In Kooperation mit Kulturinstitutionen produzieren wir künstlerische Beiträge und Begleitprogramme, die sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten sowie kulturellen Kontinuitäten von Antisemitismus und Rassismus auseinandersetzen. Wir veranstalten öffentliche Diskussionsformate, publizieren Debattenbeiträge und beraten Kunst- und Kultureinrichtungen. Dafür kooperieren wir eng mit Expert*innen, die zu den Themen Antisemitismus und Rassismus arbeiten und forschen.
Kontakt: Fabian Bechtle und Leon Kahane
Novalisstr. 12 / 10115 Berlin
info@forum-dcca.eu
Das Forum wurde 2018 als ein Projekt der Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin gegründet. Bisherige Aktivitäten des Forums umfassten u.a. die Tagung „Antisemitismus als Kontinuität kulturpessimistischer Weltbilder" im Neuen Berliner Kunstverein, die Diskussionsveranstaltung „um des lieben Frieden willen" im Museum der bildenden Künste Leipzig, die Diskussionsreihe „Kontinuitäten des Antisemitismus“ in der Volksbühne Berlin (2019-21), die Videovorträge „Antimoderne Kontinuitäten“ für das Weserburg Museum für Moderne Kunst in Bremen, die Produktion der „Forum Infoclips“ im Rahmen der Ausstellung „I will survive“ von Hito Steyerl im Düsseldorfer K21, die Ausstellung „Forum TV“ im Traklhaus Salzburg, der Podcast „Antisemitismus im Kunstfeld", die Filmproduktion „Freiham/Neuaubing" für das Projekt Departure Neuaubing des NS-Dokumentationszentrums in München sowie die Austellung "Walhalla to Birkenau" in der Kunsthalle Osnabrück (2022).
Die Aktion ermutigt zu mehr Zivilcourage und leistet Initiativen unbürokratische Hilfe gegen Rechtsextremismus
Kinder- & Menschenrechte und der Schutz schwacher Gruppen sind das Kernelement einer demokratischen Gesellschaft.
Der Preis ehrt Künstler*innen und Werke, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung stark machen und für Menschenrechte eintreten.
Ein Preis zur Ehrung des Engagements der demokratischen sächsischen Zivilgesellschaft
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