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Fachstelle für politische Bildung und Entschwörung

Fachstelle für politische Bildung und Entschwörung

Die Fachstelle für politische Bildung und Entschwörung versteht sich als praxisorientierte Schnittstelle zwischen Fachwissen, politischer Bildung und zivilgesellschaftlichem Engagement. Unser Ziel ist es, verschwörungsideologisches Denken sichtbar zu machen, kritisch einzuordnen und konstruktiv zu bearbeiten. 

Wir begleiten Fachkräfte, Multiplikator*innen und Engagierte dabei, Verschwörungserzählungen zu erkennen, einzuordnen und ihnen angemessen zu begegnen – im pädagogischen Alltag, im Gemeinwesen oder im digitalen Raum. Mit Bildungsangeboten, Beratung und praxisorientierten Materialien stärken wir Handlungssicherheit und fördern eine reflektierte Auseinandersetzung mit Verschwörungsdenken in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten.

Darum geht es bei der Fachstelle Entschwörung

Gesellschaftliche Krisen, politische Unsicherheit oder soziale Umbrüche verunsichern viele Menschen. Vertraute Strukturen geraten ins Wanken, das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle wächst.

Verschwörungserzählungen greifen diese Unsicherheit auf und gehen weit über berechtigte Gesellschaftskritik oder den Wunsch nach Veränderung hinaus. Stattdessen bieten sie scheinbar einfache Erklärungen für komplexe Entwicklungen, indem sie Schuldige benennen und Feindbilder schaffen, etwa gegenüber Jüdinnen und Juden.

Sie fördern menschenfeindliche Deutungen und können sich zu geschlossenen Weltbildern verfestigen, die zu pauschalem Misstrauen führen und gesellschaftliche Spaltungen vertiefen. Im Extremfall können solche Erzählungen dazu genutzt werden, Gewalt zu rechtfertigen.

Die Fachstelle setzt mit dem Projekt Entschwörung lokal im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ handlungsorientierte Bildungsformate um, entwickelt praxisnahe Materialien und bietet Beratungsangebote für zivilgesellschaftliche Akteur*innen an.

Aktuelle Veranstaltungen

News

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Neuerscheinung

Antisemitismus und Verschwörungserzählungen erkennen und entkräften

Antisemitismus und Verschwörungserzählungen haben besonders in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit Konjunktur. Das Entschwörungsquartett ermöglicht eine interaktive Auseinandersetzung mit Verschwörungsnarrativen – sowohl für Menschen mit Vorkenntnissen als auch für jene, die sich erstmals mit Antisemitismus und Verschwörungsdenken befassen.

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Podcast

Podcast #14 Verschwörungsglaube bei Erwachsenen

Vor allem ältere Erwachsene glauben an Verschwörungsideologien und verbreiten diese. Woran liegt das? Welche Funktion haben Verschwörungsideologien und welche psychischen Bedürfnisse erfüllen sie? Welche Herausforderungen stellen sich für eine demokratische Gesellschaft?

Artikel und Beiträge

Symbolbild (Quelle: Canva)

[tacheles_3] (Quelle: Unsplash)

 

 

 

Radio Beitrag

"Georg Soros macht unsere Kinder trans?!"

Zum Verhältnis von Antisemitismus und Queerfeindlichkeit. Ein Bericht in Beitragsform über den Vortrag von Veronika Kracher am 29.11.2024 in Leipzig.

 

 

 

 

 

 

Artikel:

Wie sich Antisemitismus an die Gegenwart anpasst – und im Kern doch gleich bleibt

Ein Text über antisemitische Verschwörungsnarrative, wie sie sich an die Gegenwart anpassen – und im Kern doch gleich bleiben.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe"

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