de:hate (2018 – 2022)
de:hate (2018 - 2022)
Informieren, nachprüfen und durchblicken
Das Projekt de:hate wurde von 2018 bis 2022 von der Freudenberg Stiftung ermöglicht, mit Ablauf der Förderung endete das Projekt.
Das Projekt de:hate betrieb qualitatives und quantitatives Monitoring - also die systematische und fortlaufende Erfassung von rechtsextremistischen und -populistischen Phänomenen online. Hierzu ordnete und dekodierte das Projekt unterschwellige Strategien, Erzählungen und Bildsprache der Rechtsextremen im Netz. Aus diesen Erkenntnissen entwickelte de:hate Handlungsempfehlungen für die digitale Zivilgesellschaft, Politik und Plattformbetreibende. Außerdem veröffentlichte das Projekt einen jährlichen Monitoringbericht, der die aktuellen Entwicklungen aufarbeitete.
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Weitere Informationen
Darum brauchte es de:hate
In den sozialen Netzwerken dominiert unter Rechtsextremen derzeit die Erzählung eines drohenden Untergangs Deutschlands, der für viele nur mit einem Bürgerkrieg abzuwenden ist. Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Mitte durch eine emotionale Themenansprache für Geschichten, Phrasen und Begriffe gewonnen werden, die eine Menschenfeindlichkeit und Abwertung in sich tragen und dann als „normalisiert“ und „sagbar“ erscheinen.
Verständnis ist immer der erste Schritt für einen Lösungsansatz. Da der digitale Raum das wichtigste Propagandamedium für Rechtsextremist*innen und -populist*innen darstellt, ist eine Beobachtung aktueller Entwicklungen, Trends und Phänomene unabdingbar. Da menschenverachtende Erscheinungsformen stetig im Wandel sind, bedurfte es einer Instanz, die diese Phänomene kontinuierlich beobachtet, frühzeitig identifiziert und analysiert.
Im Projekt de:hate wurden menschenverachtende Phänomene auf Grundlage des Monitorings analysiert. Zusätzlich wurden relevante Forschungsergebnisse aufbereitet, um zu einem tieferen Verständnis der Problemfelder beizutragen. Dies ermöglichte die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätzen. Die entstehende Expertise wurde in Form von Publikationen, Vorträgen, Interviews und der Beratung von sozialen Netzwerken bereitgestellt.
Was bietet de:hate an?
Monitoring und Analyse
Das Projekt veröffentlichte Schwerpunkt-Reports und regelmäßige Monitoring-Berichte zu aktuellen Phänomenen und ihrer Online-Relevanz sowie in die Narrative, die dahinter stehen und sie verbinden, und in die Strategien der sie verbreitenden Akteure.
Workshops und Vorträge
In Workshops und Vorträgen lieferten wir Handlungsempfehlungen und Informationen zum Umgang mit Hate Speech, Desinformationskampagnen und allen Fragen rund um Rechtsextremismus und -populismus im Netz.
Beratung
Individuelle Vorschläge zum Umgang mit menschenfeindlichen Inhalten online.





