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In eigener Sache

Die ju:an-Praxisstelle Berlin im Austausch mit Selbstorganisationen

Viele Vereine, Projekte, und Initiativen in Berlin machen rassismus- und antisemitismuskritische Jugend- und Bildungsarbeit, die sich vor allem an die eigenen Communities richtet. Im November haben wir zum ersten „ju.an-Ratschlag“ eingeladen, um die spezifischen Anliegen zu erfahren, die aus Perspektive von Aktivist*innen und pädagogischen Fachkräften wichtig sind. Für alle ist es zentral, dass die Besonderheiten und historischen Entwicklungslinien der unterschiedlichen Rassismen sowie des Antisemitismus und Antiziganismus sichtbar werden. Das Treffen diente auch dazu, sich der Gemeinsamkeiten zu vergewissern und gegenseitig die eigene Arbeit weiterzuentwickeln. Alle Teilnehmer*innen haben es als bereichernd und stärkend empfunden, so viele Mitstreiter*innen kennenzulernen.

Wir freuen uns darauf, den Austausch schon im Frühjahr 2021 fortzusetzen, ihn um mehr Stimmen zu erweitern und die gemeinsamen Anliegen zu vertiefen. Denn eines wurde sehr deutlich: Gegen die massiven antisemitischen, rassistischen und rechtsextremen Angriffe kommen wir nur gemeinsam voran!

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Druck auf Zivilgesellschaft
Gefördertes Projekt

Druck auf die Zivilgesellschaft: Aufgeben ist keine Option

Dass die Zivilgesellschaft „unter Druck“ steht, ist seit einiger Zeit überall zu hören. Was aber bedeutet es, sich in diesen Zeiten gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu engagieren? Einige der Projekte, die wir 2025 gefördert haben, haben wir gefragt, wie sie auf das Jahr 2025 zurückblicken und was sie sich für 2026 wünschen.

Rückblick_Antisemitismus

Antisemitismus 2025: Die Geiseln sind frei, der Hass bleibt

Die antisemitischen Vorfälle haben 2025 ein neues Hoch erreicht. Und das, obwohl mit dem Waffenstillstand im Nahen Osten die antisemitischen Massenmobilisierungen ihren Zenit überschritten haben. Jüdisches Leben ist ständig bedroht, wie zuletzt der Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier in Sydney verdeutlicht. Und niemand sollte die rechtsextreme Raumnahme unterschätzen, die in Deutschland schon immer mit einer Zunahme an Antisemitismus einherging.

Projektförderung Bilanz 2025 Beitragsbild
Hier wirkt deine Spende

Menschenwürde verteidigen: Hier macht deine Spende einen echten Unterschied!

Die demokratische Zivilgesellschaft steht bundesweit unter Druck, Angriffe und Diffamierungen haben sich in 2025 weiter zugespitzt. Engagierte Menschen bleiben trotzdem stabil und kämpfen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus – für die Werte des Grundgesetzes und eine lebendige Demokratie. Die Amadeu Antonio Stiftung fördert und unterstützt sie dank zahlreicher Spender*innen.

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